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Verkehr und Umwelt PDF Drucken E-Mail

Wir stellen fest

  • Die Verkehrspolitik des Kantons Zürich nimmt an Wirtschaftsfeindlichkeit eine absolute Vorreiterrolle ein. Unfertig gestellte Nationalstrassen, Engpässe und Gesetzesschikanen produzieren jeden Tag Stau und Unmut in der Bevölkerung. Dadurch nimmt die Konkurrenzfähigkeit unseres Kantons enorm ab. Die jetzige Verkehrspolitik ist wirtschaftsschädlich, für die Automobilisten nervenaufreibend und mühsam.

  • Durch den Ausbau des Bareggtunnels wurde der Verkehr nur an ein weiteres Nadelöhr weitergeleitet. Der Verkehr staut sich täglich am Gubristtunnel, somit hat sich die ganze Verkehrslage rund um Zürich noch mehr verschlechtert.

  • Die Oberlandautobahn existiert seit Jahrzenten lediglich auf dem Papier. Das Zürich Oberland erlebt momentan einen immensen Bauboom und die Verkehrssituation wird immer unerträglicher.

  • Der öffentliche Verkehr in Zürich stellt unbestritten ein Unikum in Europa dar. Fast nirgendwo sonst fahren so viele Busse, Trams, Züge, Schiffe, Seil- und Regionalbahnen.

  • Die Schweiz ist in Sachen Qualität der Umwelt im internationalen Vergleich eines der Spitzenländer.

  • Ein generelles Verbot von gentechnisch veränderten Organismen in der Landwirtschaft hätte verheerende Auswirkungen und würde einige in den wirtschaftlichen Ruin treiben. Wir lehnen Gesetze ab, die direkt oder indirekt negative Auswirkungen auf die Forschung hätten. Wir stehen der Gentechnologie auch im Agrarsektor positiv gegenüber, denn dank Veränderungen können schlechte Eigenschaften wie zum Beispiel  Krankheiten ausgemerzt werden.

  • Wir wollen einen fortschrittlichen Umweltschutz. Das heisst, wir stehen zu einem vernünftigen Umweltschutz, der unseren Ressourcen entsprechend Sorge trägt. Wir sind aber gegen sinnlose Vorschriften, die mehr verhindern als das sie etwas nützen.



Wir fordern

  • Wir stehen ein für einen starken Privatverkehr. Um den Kanton Zürich verkehrsfreundlicher zu machen, müssen deshalb dringend folgende Massnahmen getroffen werden:

  • Die Verbreiterung der Autobahnen sowie die Schliessung des Autobahnrings um Zürich sind voranzutreiben.

  • Städtische Parkplätze müssen eine längere Gratisparkzeit beinhalten. Die Parkmöglichkeiten für den Privatverkehr müssen ausgebaut werden. Das Verbandsbeschwerderecht darf nicht jegliche wirtschaftlich notwendige Parklätze und Parkhäuser verhindern. Für einen grossen Teil von Gewerbetreibenden sind Parkplätze Existenzionel wichtig.

  • Die Oberlandautobahn A53 erschliesst das Zürcher Oberland und bildet einen wichtigen Bestandteil der grossräumigen Umfahrung Zürichs. Die Schliessung der Autobahnlücke zwischen Uster Ost und dem Kreisel Betzholz hat darum nicht nur für das Zürcher Oberland, sondern für die ganze Ostschweiz grosse Bedeutung und ist entsprechend voranzutreiben.

  • Die Nordumfahrung Zürich, einschliesslich des Ausbaus des Gubristtunnels muss verbessert werden, da durch die Erweiterung des Bareggtunnels das tägliche Verkehrschaos nur verschoben, jedoch nicht gelöst wurde.

  • Der Privatverkehr darf nicht weiter benachteiligt werden und politisch als Werk des Teufels betrachtet werden. Der Privatverkehr ist für die Wirtschaft und die Gesellschaft von unermesslicher Wichtigkeit. Quersubventionierungen aus Zweckgebunden Fonds des Privatverkehrs sind zu unterlassen. In den Ausbau und Unterhalt der Strassen ist vermehrt zu investieren, denn es fördert den flüssigen Verkehr.

  • Die jetzigen Bestimmungen zu einem effizienten Umweltschutz sind als genügend anzusehen. Deshalb sind jegliche Verschärfungen der Umweltgesetze einer strengen Prüfung zu unterziehen. Widersinnige Umweltvorschriften sind ersatzlos zu streichen. Der Panikmache ist entschieden entgegen zu wirken. Die Wirtschaft ist beim Umsetzten alternativen Energien und Fortbewegungsmitteln zu unterstützen.


Im Klartext
 Die Strasseninfrastruktur ist zu verbessern
Der Bau der Oberlandautobahn muss fertiggestellt werden
Sinnvolle Klimapolitik ist zu unterstützten

 
 

 
 

(C) 2005 Junge SVP des Kantons Zürich