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Leserbrief zur geplanten Studiengebührerhöhung für Fachhochschulen PDF Drucken E-Mail

 

Fachhochschulstudenten erneut benachteiligt

 

Bei der diesjährigen Budgetdebatte im Zürcher Kantonsrat wurden unter anderem Studiengebührenerhöhung für die Zürcher Fachhochschulen entschieden. Dies stellt eine erneute Benachteiligung der Fachhochschulstudenten dar.


Gegen die geplanten Studiengebührenerhöhungen sprach meiner Meinung nach nicht viel. Doch wenn diese Erhöhungen nur für die Fachhochschulstudenten gelten, ist dies weder fair, noch logisch.

An den Zürcher Fachhochschulen gibt es immer mehr Studierende, die ein Nebenberufliches Studium absolvieren. Die meisten Universitäts-Studierenden hingegen haben keinen Beruf, sind hauptberuflich Student. Sie liegen meist auf den Taschen ihrer Eltern oder beziehen Stipendien vom Staat. Ein solches Stipendium zu erhalten, ist für die meisten Fachhochschulstudenten unmöglich, da sie mit ihrer Lehre gemäss Staat bereits eine Ausbildung haben und das Studium daher „nicht nötig“ ist. Da Fachhochschulstudenten meist keine Stipendien erhalten, brauchen sie eine Teilzeitstelle, doch auch diese sind nicht immer einfach zu finden, da die meisten Firmen bereits top-ausgebildete Fachkräfte wollen.

Die Fachhochschulstudenten leisten mit ihrer Berufstätigkeit einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaft. Die Erhöhung der Studiengebühren der Fachhochschulen stellen eine erneute Benachteiligung der Fachhochschulstudenten dar, denn diese bezahlen dank ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit jährlich Steuern, wovon unser Staat und auch die Universitäts-Studenten profitieren.

In der momentanen Wirtschaftslage sollte man Fachhochschulstudenten eher fördern als behindern. Werkstudenten sind für unsere Wirtschaft sehr wichtig, denn diese können ihr erlerntes Wissen sofort umsetzen und tragen massgeblich zum Wirtschaftserfolg bei.

Ich selbst studiere an einer privaten Fachhochschule und bin daher von diesen Erhöhungen nicht betroffen, da mein ganzes Studium so oder so kostendeckend von mir selbst bezahlt wird. Am vergangenen Samstag protestierten diverse Studierende gegen eine Verdoppelung ihrer bereits sehr niedrigen Studiengebühren. Auch eine Verdoppelung der Studiengebühren ist weit davon entfernt, kostendeckend zu sein.

Meiner Meinung nach sollten alle ausländischen Studierenden ihr Studium bis zur Kostendeckung selbst übernehmen. Denn wieso sollte der Schweizer Steuerzahler für ausländische Studierende aufkommen? Mit dieser Massnahme würde der Kanton Zürich jährlich mehrere Millionen Schweizer Franken einsparen.  

 

 

Stefanie Fritschi

Junge SVP Kanton Zürich

 
 

 
 

(C) 2005 Junge SVP des Kantons Zürich