Home - Kontakt - Sitemap - Login
 
 
Home
Partei
Sektionen
Termine
Positionen
Parolen
Medien
Parteizeitung
Stammtisch
Links
Shop
Beitritt
.
 
Land- und Forstwirtschaft PDF Drucken E-Mail

Im Klartext

  • Möglichst hohe Selbstversorgung der Schweiz
  • Ausländische Importprodukte dürfen einheimische Güter nicht konkurrenzieren
  • Weniger gesetzliche Auflagen für die Landwirtschaft zugunsten von mehr Eigenverantwortung und Innovation

Land- und Forstwirtschaft

Wir stellen fest:

 

  • Der Kanton Zürich ist der fünftgrösste Landwirtschaftskanton sowie der zweitgrösste Holzproduzent der Schweiz und somit ein wichtiger Wirtschaftszweig. Nebst den Bäuerinnen und Bauern finden viele weitere Personen Arbeit in diesem Sektor.

  • Die Bundesverfassung verlangt von den Bauern nebst der insbesondere in Krisenzeiten äusserst wichtigen Versorgung unseres Landes mit hochwertigen Produkten auch den Schutz des Lebensraums, die dezentrale Besiedelung sowie die Landschaftspflege. Da diese Verlangen nicht mit marktwirtschaftlichen Prinzipien erreicht werden können, erhalten die Landwirte staatliche Direktzahlungen. Dabei handelt es sich nicht um Subventionen, sondern um den Ausgleich für erbrachte Leistungen.

  • Die Bauern tragen massgeblich zur Pflege des Landschaftsbildes bei und machen die Schweiz so attraktiv für Touristen, was der gesamten Wirtschaft wieder zugute kommt.

  • Der Bauernstand erbringt eine wichtige Basis für freiheitliches Denken, unternehmerisches Handeln, familiäres Zusammenarbeiten sowie für die Pflege unseres ländlichen Kulturgutes.

  • In den vergangenen Jahren sind die Preise für Lebensmittel stetig gestiegen, die Bauern haben jedoch immer weniger für die einzelnen Güter erhalten. In der Schweiz gibt es immer weniger Bauernbetriebe.

  • Der Innovationsgeist und das Unternehmertum werden dank dem unflexiblen und teuren Verwaltungsapparat massiv eingeschränkt. Die unzähligen Vorschriften und Kontrollen, zusammen mit dem bürokratischen Aufwand, erschweren den Bauern ihren Beruf massiv.

  • Durch die fortwährende Öffnung des Schweizer Marktes können ausländische Produkte fast ohne Restriktionen in die Schweiz importiert werden. Die einheimischen Güter werden so stark konkurrenziert und der Absatz inländischer Ware wird verhindert.

  • Die Umsetzung der Agrarpolitik 2011 hat für die Zürcher Bauern zur Folge, dass der Bruttoertrag (Summe aller Einkünfte im landwirtschaftlichen Erwerb) um 25 Prozent sinkt. Dadurch ist der Bauernstand als Ganzes gefährdet und es verbleiben nur folgende vier Möglichkeiten: Vergrössern, Spezialisieren, Nebenerwerb oder Ausstieg.

Wir fordern

  • Die Selbstversorgung der Schweiz mit qualitativ hoch stehenden Nahrungsmitteln muss in einem möglichst hohen Grad angestrebt werden, damit die Bevölkerung auch in Krisenzeiten versorgt werden kann.

  • Leistungen, welche für die Allgemeinheit erbracht werden, müssen abgegolten werden.

  • Die Produktionskosten sollen durch entsprechende Preise am Markt gedeckt werden.

  • Die Junge SVP Kanton Zürich fordert die Politik auf, das Überleben der Bauern zu sichern, damit die Bevölkerung von einheimischen sowie gesunden Nahrungsmitteln profitieren kann und die Pflege der Landschaft gesichert ist.

  • Innovations- und Unternehmergeist dürfen nicht durch unvernünftige Gesetze und sinnlose Auflagen verhindert werden. Der Nebenerwerb muss möglich sein und dient der Existenzsicherung und der Eigenständigkeit.

  • Auflagen, Gesetze und Vorschriften müssen auf ein Minimum gesenkt werden, damit die Bauern die Möglichkeit haben, auf ihrem Betrieb einen Nebenerwerb zu unterhalten.

  • Bauern kennen sich in der Nahrungsmittelproduktion bestens aus und sollen selber entscheiden können, was und wie viel sie produzieren und verkaufen wollen. Angebot und Nachfrage regeln den Markt von selbst.

  • Produkte, welche nicht nach schweizerischen Vorschriften produziert werden bzw. einheimische Produkte konkurrenzieren, müssen mit Einfuhrzöllen belastet werden.

Im Klartext

  • Möglichst hohe Selbstversorgung der Schweiz
  • Ausländische Importprodukte dürfen einheimische Güter nicht konkurrenzieren
  • Weniger gesetzliche Auflagen für die Landwirtschaft zugunsten von mehr Eigenverantwortung und Innovation
 
 

 
 

(C) 2005 Junge SVP des Kantons Zürich