Von Stefani Omi, Vorstandsmitglied Junge SVP Kanton Zürich
Dübendorf, 09. September 2025
Links-grün hat wieder einmal die Realität aus den Augen verloren. Während die Schweiz auf Bundesebene bereits das Ziel «Netto-Null bis 2050» festgeschrieben hat – ein Ziel, das schon jetzt eine Herkulesaufgabe darstellt –, soll unser Kanton Zürich noch eine Schippe drauflegen und zehn Jahre früher klimaneutral werden. «Netto-Null 2040» – klingt schön auf dem Papier, ist in Wahrheit aber eine völlig utopische Forderung ohne jegliche Bodenhaftung. Netto-Null 2040? Nein, danke! Ohne Verbote und Zwangsmassnahmen ist dieses Ziel nämlich schlichtweg nicht zu erreichen. Das Energiegesetz, über das wir am 28. September 2025 abstimmen, ist dafür der beste Beweis. Es bedeutet nicht Innovation, Fortschritt oder Freiheit, sondern Bevormundung, Bürokratie und massive Kosten. Wer das Gegenteil behauptet, verschliesst bewusst die Augen vor den massiven Konsequenzen, die dieses Gesetz für unseren Alltag und unsere Wirtschaft hätte.
Am härtesten würde das Gesetz den Mittelstand treffen: Familienunternehmen, Gewerbler, Pendler und Landwirte. Menschen, die hart arbeiten und mit ihren Steuern schon heute einen grossen Teil zum Wohlstand im Kanton beitragen. Für sie heisst «Netto-Null 2040» nichts anderes, als funktionierende Autos, Lieferwagen, Lastwagen, Traktoren oder Baumaschinen zu verschrotten, nicht dann, wenn es sinnvoll ist, sondern zwangsweise und auf Kosten der Betroffenen. Wer kann sich schon einfach so ein teures Elektroauto leisten? Für viele (Familien-)Betriebe wäre es schlicht existenzgefährdend. Noch härter trifft es die Menschen ausserhalb der Städte, wo nicht alle sieben Minuten ein Tram fährt. Dort sind Familien und Berufstätige besonders auf das Auto angewiesen. Das Ende des Verbrennungsmotors käme dort einem Angriff auf die Lebensrealität gleich.
Zusammengefasst bringt dieses Gesetz nur Kosten, Einschränkungen und Verbote – und das alles für ein Ziel, dessen Nutzen in keinem Verhältnis zum angerichteten Schaden steht. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten wäre eine solche Belastung fatal. Klimaschutz darf nicht bedeuten, dass man Haushalte und Unternehmen in den finanziellen Abgrund treibt. Doch genau das droht, wenn wir diesen Klima-Wahn gesetzlich festschreiben.
Selbst der Zürcher Regierungsrat hat inzwischen erkannt, wie widersprüchlich und gefährlich die Revision des Energiegesetzes ist. Er empfiehlt ein NEIN an der Urne. Wenn sogar die eigene Regierung Abstand nimmt, sollte jedem klar sein, wie realitätsfremd die Vorlage ist. Darum gilt am 28. September 2025 nur eines: Ein klares NEIN zum Zürcher Klima-Wahn.
