Von Roshina Watti, Vorstandsmitglied JSVP Sektion Zürich Unterland

Dübendorf, 03. Oktober 2025

Die Schweiz war einst weltweit bekannt als eines der sichersten Länder. Städte wie Zürich standen für Ordnung, Schutz und ein friedliches Zusammenleben. Heute aber erleben viele Frauen, auch wir persönlich, eine ganz andere Realität. Es ist keine Selbstverständlichkeit mehr, ungestört unterwegs zu sein – weder am Tag noch in der Nacht. Immer häufiger begegnen wir Menschen, die keinen Respekt zeigen, die belästigen und uns das Gefühl geben, schutzlos ausgeliefert zu sein. Als junge Frauen wissen wir, wie bedrückend diese Situation ist. Sicherheit ist kein Luxus, sie ist ein Grundrecht. Jede von uns muss sich frei und ohne Angst bewegen können.

Besonders erschütternd war die brutale Attacke in einem Zürcher Tram. Eine Frau wurde dort mitten im Alltag zusammengeschlagen. Die Polizei konnte zunächst nicht eingreifen, da Kräfte wegen linker Krawalle an anderer Stelle gebunden waren. Dass der Täter zuerst auf freiem Fuß blieb, war ein Schlag ins Gesicht all jener, die auf Schutz durch den Staat vertrauen. Solche Situationen sind für uns nicht akzeptabel. Wir erwarten, dass der Schutz von Frauen Vorrang hat vor politischem Kalkül und dem Wegsehen gegenüber Gewalt.

Wenige Tage später wurde der Täter, ein 28-jähriger Syrer, gefasst. Damit bestätigte sich, was wir bereits befürchtet hatten. Gewalt durch ausländische Täter ist kein Einzelfall, sondern ein reales Problem, das viele verdrängen möchten. Wir als Junge SVP weigern uns, darüber zu schweigen. Wir haben eine Taskforce gebildet, um sicherzustellen, dass solche Vorfälle nicht untergehen. Für uns ist klar: Es darf nicht sein, dass importierte Gewalt das Leben von Frauen in unserem Land bedroht. Die Politik muss handeln und endlich die Sicherheit ins Zentrum stellen.

Wir kämpfen dafür, dass die Schweiz wieder das wird, was sie einmal war: ein Ort, an dem Respekt, Schutz und Sicherheit selbstverständlich sind. Als Frauen und als Mitglieder der JSVP fordern wir, dass das Grundrecht auf Sicherheit für alle wieder zur Realität wird. Wir nehmen es nicht hin, dass Angst unseren Alltag bestimmt. Die Schweiz darf nicht ein Land werden, in dem Gewalt und Unsicherheit die Regel sind – sie muss ein Land bleiben, in dem Freiheit und Sicherheit garantiert sind. Dafür stehen wir ein, laut und entschieden.